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Rita und Markus unterwegs

Unterwegs Richtung Genua 29.12. 2018

Und wieder mal ist das Ziel Sizilien. Ein triftiger Grund dafür war , dass der Aetne wieder mal sehr aktiv war und so machen wir

uns wieder mal auf die Reise , dort hin wo die Zitronen blühen. Auch für die Anfahrt zur Fähre in Genua nehmen wir uns

reichlich Zeit.. Möglichst keine Autobahn nutzen und dafür die Schönheit der vorbeiziehenden Landschaft geniessen . 

Tief verschneit die Landschaft vor dem San Bernardino Tunnel.

Wir halten für das Mittagessen und geniessen die herrliche Wintersonne. 

Als heutiges Ziel haben wir uns den Stellplatz von Canobbio auserkoren . Dies war dem Marktgeschehen am Sonntag morgen

geschuldet.

 

Wir schlendern gemütlich über den Markt und geniessen die tolle Atmosphäre. Traditionell werden  an Neujahr gerne

Senffrüchte als Beilage gegessen und wir sind auf der Suche nach ebensolchen. Der Metztger , bei dem wir diese sonst

immer erhalten haben ,  erklärt uns, dass diese nicht mehr hergestellt werden dürfen . Dies hätten die EU - Vorschriften

zur Folge gehabt.  

Ein kalter Wind , welcher den See in Bewegung versetzt und uns ins Wohnmobil treibt...

Der Platz hier in Canobbio macht einen etwas heruntergekommenen Eindruck und man könnte doch von der Gemeinde 

erwarten , dass hier, bei einem Preis von 16.- Euro,  etwas  mehr für den Unterhalt des Platzes aufgewendet würde.

Immerhin standen ca 25 Wohnmobile auf dem Platz .....Tageseinnahmen immerhin  400.- Euro 

60 km entlang des Lago Maggiore sind es bis zu unserem nächsten Uebernachtungsplatz in Arona. Direkt am See ist 

ein grosser Parkplatz  mit einem , für Wohnmobile abgeteilten Platz unter Bäumen . Der Platz kostet nichts und es ist auch 

keinerlei Infrastruktur vorhanden .Wir übernachten hier ruhig und nutzen das schöne Wetter für einen ausgedehnten

Spaziergang..

 

Bis Ovada sind um 150 km zurückzulegen und dies auf der meist gut ausgebauten Provinzstrasse SP31.

Ovada bietet einen ruhigen Platz mit V+E  zwischen der Hauptstrasse und dem Fluss  gratis an.

Bis ins Zentrum der schönen Altstadt sind es nicht mal 5 min. zu Fuss und so sind wir auch schon im Piemont angelangt.

Es macht Spass durch den mittelalterlichen Ort zu schlendern. Heute ist Sylvester und damit auch die meisten Läden 

geschlossen und die Gehsteige hochgeklappt. Wir feiern das neue Jahr in unserem Wohnmobil und geniessen die Feuerwerke

rings um uns aus dem kuschelig warmen Womo.

Von hier aus sind es über den Passo del Turchino nur noch 55 km bis zum Hafen von Genua. In früheren Jahren gabs für

diesen Pass eine Höhenbeschränkung und man war gezwungen die E 25 zu nutzen . So benutzen wir die SP 456 , welche

durch Berg und Tal führt. Es ist eine geruhsame Fahrt vorbei an reizvollen Dörfern und einer schönen Landschaft .

Bei Voltri tereffen wir dann auf die ligurische Küste und damit auch auf die SS1 via Aurelia. Dieser Küstenstrasse folgend ,  

gelangen wir direkt ans Fährterminal von Grande Navi Veloce.  Das Ticket für die Ueberfahrt habe ich schon vor zwei Monaten 

über das Internet direkt bei GNV reservieren lassen und so ist auch der Check -In sehr schnell erledigt 

  

  

Wir haben sowohl für die Hin - als auch die Rückreise eine Suite auf dem obersten Deck gebucht. Und ihr könnt es mir

glauben , der Aufpreis von gegen 20 Euro lohnt sich.... Es waren für hin und zurück keine 600 Franken zu löhnen 

Durch die Nutzung dieser Fährverbindungen nach Palermo spart man 3000  km Autobahn und die Fährüberfahrten von

Villa  san Giovanni nach Messina. Zudem beginnt hier der Urlaub fast mit einem Kreuzfahrtfeeling.  

Man spart:

Diesel ca 300 l ......500.- Fr.

Maut                  ca 200.-Fr.

Fähre Messina ca. 150.-Fr

Dies sind nur die direkt anfallenden Kosten....

Palermo 4. Januar 2019

Gerade rechtzeitig zum Feierabendstau  kommt auch unsere Fähre gegen 18 Uhr in Palermo an. Nun brauchts noch etwas  

Nerven  und Geduld um zum Stellplatz zu gelangen.Wir haben den Platz Via Quarto  dei Mille 11B ausgesucht . Dieser Platz  

liegt in unmittelbarer Nähe des Zentrums . Alle Sehenswürdigkeiten sind fussgangig oder mit dem Gratis Shuttle Bus

erreichbar. Man steht hier sehr eng aber es ist alles vorhanden , Strom V+E , WIFI..25 Euro / Nacht fallen an Kosten an...

  

Zu Fuss in die Innenstadt

 

Kathedrale aussen und Innen ein wahres Meisterwerk der Katalanischen Spätgotik 

                               

 

    

Quatro Canti

  

Piazza Pretoria mit dem berühmten Pretoria Brunnen 

  

Ein absolutes Muss ist der Palazzo dei Normanni und die Capella Palatina unweit vom Pretoria Brunnen 

Auch die verschieden Märkte sind immer wieder einen Besuch wert, schon alleine das Geschrei der Händler vermag zu

faszinieren.

  

  

Da findet jeder etwas in die Pfanne....

Mit dem Bus hinauf nach Monreale . Es empfiehlt sich den Bus zu nehmem . Oben sind die Parkplätze rar und sehr teuer .

Der Verkehr dort hinauf kostet auch Nerven.

 

Balestrate 6. Januar 2019

Nach soviel Kultur und Geschichte zieht es uns weiter . Wir haben beschlossen im Gegenuhrzeigersinn entlang der Küste zu

fahren . Zum übernachten am Meer fahren wir auf einen Platz in Balestrate . Den kennen wir von einer früheren Reise.

 

Hier lässt es sich ruhig schlafen ausserhalb der Saison . Während der Sommersaison ist der Platz für Wohnmobile gesperrt.

San Vito lo Capo 8.. Januar 2019

Kurz vor dem Städtchen finden wir direkt am Strand unseren nächsten Uebernachtungsplatz

  

 

Tourismus - Hochburg San Vito lo Capo im Winter tote Hose

Den Tempel von Segesta lassen wir links liegen . Zusammen mit den römischen Ausgrabungen oben auf dem Berg haben wir

ihn schon auf einer der ersten Reisen besucht....

Besuchen wollen wir schon lange den Jüngling von Mozia. Es ist bereits der dritte Anlauf . Mal war s  ein Sturm , dann 

widerum verhinderte die Abwesenheit des Jünglings, unseren Wissensdrang zu befriedigen.

An den Salinen von Marsala lässt sichs zudem gut und ruhig übernachten . Ein Stellplatz wäre da , aber zu r Winterzeit

geschlossen. 

 

Mozzia 11. Januar 2019

Wir sind  die einzigen Touristen welche heute morgen die Phönizisch - Punische  Niederlassung besuchen wollten.

 Wir dachten schon , dass wir auch diesmal keine Chance hätten auf die Insel Mozzia zu gelangen. Ein kurzes Telefon-

gespräch und eine halbe Stunde warten , dann stand eine nette Dame vor dem Boot und wir konnten zusammen die kurze

Bootsfahrt auf die Insel geniessen. Die Insel- und Museumswärterin öffnete extra für uns das Museum und wir konnten frei  

vom Touristengedränge alles nach Herzenslust fotografieren und besichtigen 

  

Erst 1979 unter einem Schutthaufen auf der Insel gefunden und ca 2500 Jahre alt ist dieser in weissen Marmor 

geschaffene Priester, Krieger oder Gott ? man weiss es nicht , auch nicht wer diese so filigran gestaltete , übergrosse

Statue geschaffen hat.  Auf Sizilien sind jedenfalls keine Marmorvorkommen vorhanden. Es wird jedoch angenommen , dass er

aus importiertem Marmor auf Mozzia geschaffen wurde.

  

 Die Ausgrabungen und der Fund des Jünglings von Mozzia sind Joseph Whitaker zu verdanken , der zu Beginn des 20. Jhrt.

die ganze Insel kaufte und darauf ein Museum errichtete.

  

Auf der einen Seite die Salinen und gegenüber der Blick auf Erice von unserem Uebernachtungsplatz aus...

 

Pünktlich zur abgemachten Zeit holt uns das Boot wieder zurück aufs Festland und unser Reise geht weiter.

Eigentlich wollten wir noch in ein Thermalbad um etwas Welness zu geniessen. Dazu haben wir Sciacca auserkoren .

Dort angekommen stellen wir uns erst mal im Hafen auf . Plätze gibts hier genug .

Und hier bietet sich auch die Gelegenheit frischen Fisch zu kaufen  Mit Welness ist hier leider nichts mehr los . Die Behörde hat

das Thermalbad geschlossen ..Wir nutzen die Zeit hier noch zu einkaufen . Oben in der Altstadt  gibts so viele nette

Tante Emma Läden und wir decken uns mit sizilianischen Köstlichkeiten ein .

Und schöne Plätze zum freistehen finden wir auch immer wieder ...Mehr Meer vermag auch ein Campingplatz nicht zu bieten 

  Agrigento mit seinen Ausgrabungen und dem Valle dei Templi haben wir schon mal gesehen und so nutzen wir 

den Stellplatz in San Leone um wieder mal V+ E zu besorgen .und dem neetten Besitzer der Anlage eine Kanne vom feinen 

Olivenöl abzukaufen. 

Die Stracke von Gela bis Portopalo kann man getrost auslassen. Hier zeigt sich der grauenhafte Wahnsinn welcher der 

Gemüseproduktion geschuldet ist. Plastik liegt überall herum und es ist einfach nur grauenhaft. Wir wundern uns , dass 

hier noch keine Gesundheitbehörde eingeschritten ist . Tierkadaver entlang der Strasse werden nicht mal weggeräumt 

  

In der nähe von Syracusa besuchen wir noch einen Ort mit natürlichem Papyrusvorkommen . Und hier leitet mich dann das

Navi auf einen Feldweg und so bleibt das Womo plötzlich in einem Schlammloch stecken.....

Rita kommt dadurch zu einer Traktorenfahrt mit dem netten Bauern , der mich aus der misslichen Lage wieder befreit. 

Zum entsorgen und übernachten fahren wir noch bis Syracusa auf den Stellplatz van Platen . Wir können den Platz nicht mehr

empfelen . Er ist nun in Stadtischer Hand und sehr ungepflegt ...und das ist noch nett ausgedrückt....

Eine Nacht bleiben wir und versetzen unser Woma am folgen Morgen in den Porto Piccolo . Die Polizei kontrolliert und verteilt  

Bussen bei Campingverhalten. Terppe nicht ausgefahren lassen und nicht auf die Keile fahren ..... Ansonsten darf man hier

stehen. Dass da mal, rein zufällig,  zwei grössere Steine unter die Räder gelangen stört die Gesetzeshüter nicht ....

Die Stadt , das Cafe del Poeta und der Markt sind zusammen mit den Cannoli ein absolutes Muss.

Wer noch nie hier war sollte sich über die Sehenswürdigkeiten in WIKIPEDIA orientieren.... 

  

Quelle der Aretusa ....                                                                        Insel Ortigia lädt zum spazieren 

Nun aber raus aus der Stadt und in die nähes des Vulkans . Entlang der Küste und völlig entspannt nähern wir uns dem 

Mongibello.  Er spuckt gerade mal wieder heftig aus drei oder 4 Schloten . 

   

Vor dem Castello in Brucoli finden wir einen ebenen Platz mit direktem Blick auf den Aetna .

 

Erst mal einen Blick aus sicherer Entfernung und dann entscheiden wo wir hoch fahren. Der südliche Parkplatz Rifugio  

Sapienze .ist geschlossen wegen der heftigen Eruptionen und dem Wind der alles Richtung Süden verfrachtet.

So bleibt nur noch das Piano Provenzana um einigermassen in die Nähe des Vulkans zu gelangen . Hierher gelangt man auf

wirklich gut ausgebauter Strasse. In Linguaglossa zweigt die Strasse ab und vorbei am Mareneve hoch zum gut ausgebauten

Parkplatz. Hier hat der Vulkan früher schon die Liftanlagen und den schönen Kiefernwald mit Asche bedeckt . Der Skilift ist

wieder in Betrieb  und viele Italiener nutzen den schönen Wintertag . Im Hintergrund stösst der Aetna machtige Dampf - und

Aschewolken in den blauen Himmel . Ein wahrhaft schönes Bild.

  

Piano Provenzana Parkplatz                                                              Die Folge eines früheren Ausbruchs 

   

So haben wir den Aetna noch nie erlebt , es dampft und brodelt gewaltig in kurzen Abständen 

Der Aetna ist hier oben unberechenbar und über seine Seitenkrater spuckt er immer wieder gewaltige mengen an Schlacke

aus. So entschliessen wir uns wieder runter nach Randazzo zu fahren .Auf dem gtrossen Parkplatz beim  Sportplatz

beobachten wir den Vulkan aus sicherer Lage..

 

  

Tolle Bilder im gleissenden Morgenlicht . Der Mongibello bietet die perfekte Show

 

Ein letzter Blick zurück ......und dann durch den Nebrodi Nationalpark hinunter zum Capo Orlando

   

Wieder am Meer...und auch in Cefalu die schönen Plätze mittlerweile mit Uebernachtungsverbot belegt 

  

So ziehen wir es vor die Womo ungastliche Stadt Cefalu zu verlassen und fahren dort hin wo wir willkommen sind 

   

   

Eben mal von der Hauptstrasse weg durch schmale Gassen in Richtung Meer  gefahren und schon findet sich der ideale

Uebernachtungsplatz mit Restaurant und Einkaufsmöglichkeit ....Was will man mehr ?

Weil der Platz auch in Park 4 Night veröffentlich ist ..... Der Ort heisst Trabia 

  

 

Arrivederci Sicilia 2. Februar 2019 

Und der Winter hat uns wieder .....das wars 

Danke fürs mitlesen ....

 

 


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