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Rita und Markus unterwegs

Ventspils 24Juli 2018 

Wir wollen zuerst mal wieder frisches Gemüse einkaufen und da bieten sich die Bauernmärkte im Baltikum gradezu an.Wir lassen das Wohnmobil auf einem grossen Parkplatz unter Schttenspendenden Bäumen stehen und machen uns zu Fuss auf den Weg in die Altstadt.

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Die Kirche Sankt Nicolai im Morgenlicht. Leider wird diese gerade renoviert und so können wir sie nicht besichtigen 

 

Die brühmte Blumenuhr

     

   Frisches Gemüse vom Bauernmarkt

 

 

 

 

 

 

 

         

         

Auf dem Spaziergang durch Ventspills 

Nach Kuldiga

Auf typisch schlechten Strassen in Lettland fahren wir noch 60 km nach Kuldiga und stellen uns dort in der nähe des

breitesten Wasserfalls Europas auf eine schöne Wiese. Das Wasser des Flusses Venta fällt hier über eine 2 m hohe Schwelle

in die Tiefe und sorgt für ein besonderes Spektakel, weil man oberhalb des  Wasserfalls gemütlich auf die andere Seite waten 

kann. Es empfiehlt sich , dies mit Badeschuhen zu tun. 

250 m  Kneipstrecke über die Venta

Der Fluss Venta

1874 erbaut und mit 165 m länge wohl die längste Brücke in dieser Bauart in Europas und oftmals auch für Filmdreharbeiten benutzt .

                     

Sehr schön retaurierte Beleuchtung 

 

Dort wo man uns auch frei stehen lässt , da kaufen wir auch bei den ortsansässigen Händlern ein und dies tun wir auch hier 

bevor wir die Nacht auf einem schönen Wiesengelände , direkt am Wasserfall , übernachten.

  

                  

 

Kleipeda 25.Juli 2018

Gewohnt schlechte Strassen bilden die Unterlage auf dem Weg nach Kleipeda und 180 km werden zu Qual für Fahrzeug

und Besatzung .Fast unbemerkt haben wirdie Grenze nach Litauen überfahren und wie von Zauberhand wechselt auch der

Strassenzustand zum Guten.  Für 3 Tage stellen wir uns auf einen netten Campingplatz 10 km östlich der Stadt.

Gelegenheit die Wäsche zu waschen und wieder mal die E-Bikes zu nutzen. Schöne Fahrradwege , meist schön beschattet ,

führen in die lebendige Hafenstadt. Hier ist ein grosses Fest im Gange und nur mit Mühe schieben wir unser Räder durch die 

Menschnenmenge. Von der Pelzmütze bis zu Sommerkleidern , Messer und frisch geräucherten Fisch , wird hier Feilgeboten.

Nicht zu verachten sind die heimischen Biere welche hier von privaten Brauereien angeboten werden. Wir lassen uns durch

das Marktgeschehen treiben bevor wir mit der Personenfähre auf die kurische Nehrung fahren. Von hier aus führt ein gut

ausgebauter Fahrradweg bis runter an die russische Grenze. 65 km wären zu bewältigen (ein Weg) aber dazu reicht die 

Kapazität unserer Batterien nicht und ausserdem ist es sehr warm . Wir drehen nach der Hälfte des Weges und radeln

gemütlich zurück , einem kühlen Bier entgegen . Die Fahrt rüber mit dem Bike kostet 1.5o Euro und der Retourweg  dann noch 

mal 1.- Euro. Woher der Unterschied des Fährpreises kommt , mögen die Götter wissen.

Warten an der Drehbrücke

Rahsegler über Top beflaggt heisst , dass Er schon mal rund um die Welt gesegelt ist.

             

Auf der Personenfähre                                                                             Fahrradwege auf der kurischen Nerung 

           Herrliche Sandstrände und die warme Ostsee laden zum baden ein 

           Zwischenzeitlich ist noch ein schönes Segelschiff eingelaufen und nun werden die Segel verstaut.....

 Mit frisch geräuchertem Fisch und kühlem Bier  versehen radeln wir zurück auf den Campingplatz.

 Die Fahrt nach Vente 28.Juli 2018

Wir haben genug Zeit und so trödeln wir ein wenig und beschliessen die Fahrt nach Vente unter die Räder zu nehmen .

Diese Fischerdorf bietet eigentlich nur wenig spektakuläres . Ein alter Leuchtturm ist zu besichtigen und bietet den Ausblick

übers Hafff hinüber zur Nerung. Eine Vogelberingungsstation wo Zugvögel mit grossen Netzen gefangen, beringt , gezählt und

wieder frei gelassen werden. Von hier aus könnte man mit einer kleinen Fähre hinüber zur Nerung fahren.

Wir übernachten hier auf dem Parkplatz am Ende der Halbinsel Ein kleines Geschäft bietet hier frischen Räucherfisch und Bier

an. Fürs übernachten verlangt der Parkplatzwächter 2.- Euro. Der Fluss Memel bildet hier die Grenze zur russischen Enklave

Kaliningrad.  

       

Herrlich kühles Bier ......                                                                      im Schatten des alten Baumbestandes

             Der Platz für die Nacht in Vente....

         Entlang des Memel                                                                       Ich habe Vortritt.....

Entlang der Memel und möglichst nahe der Russischen Grenze erreichen wir auf schmalen Strassen erreichen wir den 

Stellplatz von Marijampole . Nahe des Sportstadions hat die Stadt einen vorbildlich gestalteten Platz für uns Wohnmobilisten 

geschaffen der seinesgleichen sucht.....So gegen 300 km sind wir heute gefahren und haben keine 5 Wohnmobile unterwegs  

gesehen , dafür Freistehplätze zu hauf....

Zur Wolfsschanze 30. Juli 2018

Da bleiben die Tasten stecken , aber wenn man schon Richtung Elblag unterwegs ist und die vielen Reiseberichte gelesen

hat , zieht es mich nun auch mal zu diesem, dem Grössenwahn gehuldigten,  Bunker von AH . Gut, dass die Natur langsam

aber sicher alles überdeckt..

  

 

Geniale Konstruktion der Horten - Nurflügler (Modell)                  Die Natur deckt alles zu ...

 Speichern

Mal so .....                                                                                            und dannn wieder so....

Wir wollen noch bis nach Elblag und von dort aus ein Schifffahrt auf dem Elblagkanal unternehmen .

Auf dem Stadtnahen Campingplatz bleiben wir erst mal 3 Tage stehen Der Platz ist ideal gelegen , erreicht man doch 

alle interessanten Orte zu Fuss. 

Wir stellen das Wohnmobil unter den schattigen Bäumen auf . Dies hat den Vorteil , dass wir für uns fast den halben Platz zur

Verfügung haben , weil hier kein Fernsehempfang möglich ist ....

Auf anraten des CP-Platzwartes holen wir gleich noch die Tickets für eine 6 -stündige Schifffahrt.auf dem Elblagkanal.

 

Rege Bautätigkeit zeugen von der herrschenden Aufbruchstummung ist wahrscheinlich der Hoffnung auf den Euro

geschuldet. Auch hier wird es wieder Verlierer geben 

Elblag 1. August 2018

Am heutigen Nationalfeiertag sind wir schon früh unterwegs zum Schiff. Und man tut gut darasn rechtzeitig am Schiff zu 

sein. Es können die Sitzplätze auf dem Oberdeck nicht reserviert werden. Pünktlich um 9 Uhr heisst es Leinen los und in

gemächlicher Fahrt lassen wir die Landschaft an uns vorbei gleiten.. Der freundliche Kapitän erklärt in Litauischer Sprache den

Bau der Kanäle. Als ich Ihn darauf aufmerksam mach , dass auch deutsche Gäste an Bord sind , gibt er die Erklärungen auch in

English wider und so erfahren wir sehr viel mehr über die Bedeutung des Elblag - Kanals für den Tourismus .

   

 Blick vom Camping nach links und rechts

 

Leinen los und konzentriert steuert der Kapitän uns durch Seen und Kanäle.

Intressant wirds natürlich an den Stellen wo die Schiffe auf Schienen über eine steile Rampe zum nächst höher gelegenen 

Kanalabschitt gefahren werden.

  

 

Das ganze funktioniert hier mit reiner Wasserkraft schon seit mehr als hundert Jahren und wird liebevoll gepflegt.

Nach 5 Stunden auf den Kanälen werden wir zum Abschluss mit einem Bus wieder zurück nach Elblag gebracht und ein 

schöner und intressanter Tag findet seinen Abschluss. 

 

 

Diesem Bäckerjungen ist  ein Denkmal gewidmet, hat er doch, der Sage nach , die Stadt vor der Einnahme durch die 

Ordensritter gerettet

Die Stadt Elblag isst eng mit der deutschen Geschichte verbunden . Wer sich dafür intressiert kann es in Wikipedia

ausführlich nachlesen 

Malbork (Marienburg) 3. Augus 2018

Von Elblag nach Malbork sind es nur kurze 35 km und dies auf gut ausgebauten Strassen . Die Marienburg liegt am Fluss Nogat

und ist wohl der grösste Gebäudekomplex im Stile der  Backsteingotik und es lohnt sich das ganze zu besichtigen . Auch hier

wiederum der Hinweis auf Wikipedia .

Die Audioguideführung gehört wohl zum besten und man wird geradezu in einen Wissensdurst versetzt. Der Knopf im Ohr

, zusammen mit dem kleinen Gerät , weiss immer wo du stehst und gibt zu  jeder Stelle sehr intressante Informationen

Wir haben hier über 5 Stunden verbracht und die Burg begeistert verlassen .

   

  

Wir übernachten am naheliegenden Stellplatz mit dem kleinen See....Der Platz kostet 50 zloty (11 Euro)  1 Womo , 2 Personen 

  

Schon die 6. Woche  herrschen tropische Temperaturen hier

Das letzte High- Light - Gdansk 5..August 2018

Wir verlassen den schönen Stellplatz in Malbork . Das heutige Ziel ist der Campingplatz Stogi Beach etwas östlich von Danzig 

65 km wären ja normalerweise auch in Polen in 90 Minuten zu schaffen. Es hat sich ein veritabler Stau gebildet. Halb Polen

scheint das Ziel Danzig auserkoren zu haben und so sind wir eben Step by Step unterwegs und benötigen für die 65 km 

fast 3 Stunden . 

Vom Camping Stogi Beach ist das Zentrum mit dem Tram in 20 minuten erreichbar. Auf dem Platz steht man etwas kuschelig

und er kostet für Womo und 2 Personen um 17.- Euro. Das kulinarische beschränkt sich auf eine Frittenbude....

Wir waren kurz nach dem Zusammenbruch des Sozialismus schon mal hier und staunen nun über das , was hier in den letzten

15 Jahren alles neu entstanden ist. Danzig zählt jetzt sicher zu den schönsten Städte in Polen. 

Nun wissen wir auch woher der Stau rührt . Die gaze Stadt ist ein einziger Jahrmarkt und der soll noch die ganze Woche 

andauern. Es ist ganz schön der Bär los... Wir sind früh unterwegs heute und ihr könnt es auf dem Bild schon sehen . Es sind

für heute Gewitter angesagt.Der Wetterbericht hält tatsächlich was er versprach . Nach 6 Wochen zum ersten mal richtige

Regenschauer und nach einer guten Stunde ist der Spuk auch schon wieder vorbei....

Mit einem Batteriewägelchen werden wir zu den Sehenswürdigkeiten innerhalb der Stadt geführt und der Fahrer hat einige

interessante Storys zu erzählen . 

Hier in Danzig begann ja der zweite Weltkrieg mit dem Angriff auf die Westernplatte. Auchhier der Verweis auf

die Geschichte Danzigs in WIKIPEDIA

  

 

  

 

IDer Altar aus reinem Bernstein in der Brigittenkirche. 

Von  der Benutzung der Hop on - Hop off Busse rate ich ab . Zu unzuverlässig und zu kurz deren Einsatzzeiten , zu lange  

Wartezeiten mit fast unverständlichen Durchsagen in den Bussen . Es stand für die blaue und rote Tour nur ein Bus zur

Verfügung ....   

  

Auf der Westernplatte

Die freie Reichsstadt Danzig wurde gegen Ende des zweiten Weltkrieges von den Russen völlig zerstört . Beim  Aufbau 

der Stadt nach dem Krieg half der sozialistische Bruder aber nicht mit....

     

 

 

Heute erstrahlt die Stadt im ehemaligem Flair , dies obwohl nur die Fassaden im alten Stil aufgebaut wurden    

  Nach einem Zwischen halt bei Isa und Peter erreichen wir am 10 August wieder Schaffhausen

 /7Wochen waren wir unterwegs  und hatten nur einen kurzen Regenschauer zu überstehen.

Die Schluss betrachtung :

Schweden ist bei diesem Wetter immer eine Reise wert.

Oeland über die Brücke ist von Kalmar aus sehr gut erreichbarund auch zum frei stehen bestens geeignet.

Beachtet aber die Regeln des Jedermannsrechts

Gotland war für uns die absolute Trauminsel.  Je nach Abfahrtszeiten sind die Fährüberfahrten etwas hochpreisig.

Lettland , Litauen , Polen sind auch immer eine Reise wert.