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Rita und Markus unterwegs

Diese Reise war vorgesehen um in Ungarn eine angefangene Zahnarztbehandlung abzuschliessen. Vor 4 Monaten war ich in

dieser Praxis  um ein paar neue Implatate machen zu lassen . Die alten wurden beim Erstbesuch zerstört und noch 3 Zähne

rausgerissen.  Damals wurde mir , vor der Behandlung,  ein Kostenvoranschlag in der Höhe von 10 - 12 Tausend Euro in 

aussicht gestellt. 

Jetzt angekommen und nochmals auf dem Stuhl Platz genommen sollte die Behandlung auf einmal das dopppelte kosten.

Da fiel mir der Mund zu und ich verliess diese Praxis mit der Gewissheit , dass ich hier über den Behandlungsstuhl gezogen 

wurde. Verwaltet wird diese Praxis aus der Gegend von Dresden ......

So war es nur gut , dass wir nun 10 tage mehr Zeit hatten  der Sonne Hinterher zu fahren ..

.

Budapest beim Erstbesuch im Dezember 2018 und vor der Enttäuschung   

Zwischenhalt in Klosterneuburg,  auf dem Weg zum zweiten und letzten Besuch in Budapest 

  

Und nun also ohne Zahnbehandlung der Sonne hinterher...

Also auf an den Balaton-See  7. Mai 2019

   

Ich bedanke mich hier bei Moni und Richi für den Blauen Führer aus dem Womoverlag .

Wir schlagen unser Nachtlager in Keszthely auf .. Ein ruhiger und sonniger Parkplatz in  See- und Stadtnähe.

  

überall ist der österreichische Einfluss noch spürbar.... schön gepflegte Gärten runden das Bild ab .

Einen Besuch der Burganlage in Sümeg wollen wir euch nicht vorenthalten . Dort finden für die Touristen jeden Tag 

mittelalterliche Rittetspiele zu Pferd statt. Wir schauen aber lieber die Burg und die schöne Lanschaft ringsrum an.

  

    

Dies Bild zur guten alten Zeit.......                                                     auf Burg Sümeg

Ein Tiefdruckgebiet mit heftigen Regenfällen vertreibt uns und so werden die Köpffe wieder mal über die Strassenkarte 

gebeugt und intensiv der Wetterbericht im auserkorenen Gebiet studiert. 380 km müssen abgeritten werden und dazu 

ist dieses Wetter gerade gut genug . 

Senji 10. Mai 2019

Senji in Kroatien erreichen wir bei strahlendem Sonnenschein und der frühe Zeitpunkt der Reise garantiert auch einen 

Platz direkt am Meer. Dieser Stellplatz kann mit gutem Gewissen empfohlen werden  

Im naheliegenden Restaurant , direkt an der Moole, geniessen wir ein feines Fischmenue welches für Stellplatzbenutzen mit

10 %Rabatt angeboten wird..

Senji ist die älteste Stadt an der oberen Adria und bietet mit seiner gut erhaltenen Burganlage den idealen Platz für das 

Jugendbuch "Die rote Zora uns ihre Bande" . es wäre auch für die heutigen Jugendlichen ab 12 Jahren , noch spannend 

zu lesen. 

Vielleicht des Versteck der roten Zora mit ihrer Bande ...wer weiss das schon 

Herrliche Ausblicke vom Burghügel auf die Stadt und die gegenüberligenden Inseln der Kornaten 

Wir halten hier für 2 Nächte Rast und folgen der Magistrale entlang der Adria - Küstenstrasse bis nach Fazana in der nähe von 

Pula.  Gegen abend holt uns das Tiefdruckgbiet auch hier wieder ein und wir haben wenig Lust noch länger auf diesem 

Campingplatz bleiben.

Wir fahren gemütlich bis Grado und stellen unsern Hymer auf dem Parkplatz vor dem Ort ab für die Nacht. Es ist gegenüber

ein Stellplatz mit VE und Stromsäulen installiert. Der Platz liegt aber direkt an der viel befahrenen Strasse und so bevorzugen

wir den zurückliegenden Parkplatz ohne jegliche VE dafür aber 16 Euro billiger.

Wir sind ja nicht auf der Flucht und so nutzen wir die kurze Regenpause , um einen Spaziergang in die Stadt zu unternehmen.

Entlang des Strandes herrscht Hochbetrieb , Sonnenschirme und Liegen werden herangekarrt und Millimeter genau aus-

gerichtet. 

 Wie auf dem Bild sichtbar.....es regnet auch hier ..... und so ist es nicht verwunderlich , dass es uns weiter zieht.

Das Delta des Po ist unser nächstes Ziel . Auf den schlechtesten Strassen welch ich je meinem Womo und uns 

zumutete, umrunden wir Venedig , 

  

Comacchio mit senem berühmten Wasserschloss bietet den idealen Ort für eine Zwischenübernachtung .Der Gratis-

Parkplatz für Wohnmobile liegt direkt am Weg zum Wasserschloss und ein Lebensmittelgeschäft COOP ist direkt am

Stellplatz angrenzend erreichbar. 

Wir haben wieder mal Lust auf feine italienische Küche und im Tripadvisor finden wir ein exellentes Restaurant direkt am 

Strand von Fano. Das Restaurant heisst Ristorante da Yankee und ich kanns mit gutem Gewissen weiter empfehlen .

Direkt daneben ist ein grosser Parkplatz mit Blick aufs Meer . Wer noch einen Platz für V+E sucht , dem ist hier auch geholfen .

Für 6 Euro kann man direkt neben dem Parkplatz das alles erledigen und auch über Nacht bleiben .

Der Sonnenuntergang und die feine Flasche Verdicchio zusammen mit dem hervorragenden Fischmenue ergeben die 

nötige Bettschwere. 

Der PPL an der Via Sebastiano Caboto 13 

200 km auf teilweise sehr schlechtenn Strassen holpern wir hinauf  zu den Sibillinischen Bergen  Castelluccio ist das Ziel.

Der frisch gefallene Schnee audf den umliegenden Bergen lassen diese in reinstem  Weiss erstrahlen. Die Hochebene 

ist bekannt für den Linsenanbau und so geniessen wir im Stellplatznahen Restaurant eine feine Linsensuppe. Der nette Wirt  

erzählt uns wie Er und seine Familie das grosse Erdbeben erlebt und auch überlebt hat. 2017 hat dieses sein Hotel,das ganze

Dorf und damit auch seine ganze Existenz zerstört. Nun wurde Ihm vom Italienischen Zivielschutz ein Ersatzlokal zu Verfügung

gestellt , welches ihm aber nie gehören wird. Da frage ich mich , wo all die gespendeten Millionen aus der Schweiz hingeflossen

sind ?  

.  

Der Stellplatz mit V+E steht gratis zur Verfügung

  

Alles zerstört....                                                                                     Die Linsenfelder

Der neu angelegte Stellplatz von Castelluccio

  

2017 ... da blieb kein Stein auf dem anderen                                  oberhalb vom Womo die zur Verfügung gestellten Räume 

                                                                                                              für die Wirte und Läden 

 

Durch das wunderschöne Tal der Nerina , vorbei an den zerstörten Ortschaften (Norcia) rollenn wir gemächlich Spoleto ,

unserer ersten Etruskerstadt entgegen .  Und einmal mehr leuchtet die orange Motorenwarnlampe und der Motor schaltet 

sofort in seinen Notlaufmodus. Natürlich ist jetzt genau Freitag- Nachmittag 14 Uhr und ich kosultiere Tante Google und sie

findet tatsächlich in Spoleto eine grosse Fiat Werkstatt  welch um 15 Uhr ihre Tore öffnet. Freundliche Begrüssung  und ein

Blick auf die Uhr , das Womo in die Werkstatt gefahren und das Testgerät angehängt und wie schon vor drei Monaten , in

Cuxhafen , festgestellt , dass der Differenzdrucksensor des DPF seinen Geist schon wieder aufgegeben hat.  Schulterzucken 

des Werkstattchefs mit der Antwort , dass wohl kein Esatzteil da wäre. Ich sah uns schon übers Wochenende auf dem

Parkplatz vor der Garage stehen....Aber nein , es wird telefoniert und kurzerhand setzt sich ein Mechaniker ins Auto und ward 

vorerst nicht mehr gesehen .....So gegen 18 uhr , die Leute haben schon mit aufräumen begonnen , da war auch der  

Mechaniker wieder da und zeigte stolz das benötigte Ersatzteil. Typische italienische Improvisationskunst und so fahren wir

gegen 19 Uhr mit repariertem Wohnmobil auf den Stellplatz von Spoleto. 300 Euro waren zu löhnen und so schmeckt das

Abendessen doppelt so gut.

Ferroni Auto in Spoleto darf hier sicher lobend erwähnt und empfohlen werden. 

Schon in der Nacht setzt wieder Regen ein und so haben wir wenig Lust  den Spuren der Etrusker zu folgen .So lassen wir

die Räder rollen und folgen den Flusse Tevere auf himmeltraurig schlechten Strassen, aber schöner Landschaft, bis an den

Lago die Bolsena. Etwas enttäuscht  von vielen Wohnmobilparkverboten und überfüllten Stellplätzen verlassen wir die

Ufernähe und finden in Montfiascone , bei einer Wein - und Olivenölcooperative einen gepflegten Platz mit Aussich auf 

den Lago....Wir übernachten hier ruhig und decken uns, nach dem Frühstück, noch mit Wein und Olovenöl ein..

Montefiascone 19. und 20. Mai 2019

  

  

Ehemalige Sommerresidenz der Päpste                                          Den Pilgern gewidmet

Nach dem verregneten Stadtrundgang geniessen wir nun die kurze Fahrt bis Tuscania. Weizenfelder wie von Van Gogh 

gemalt erfreuen unsere Sinne. Die auch , wil wir hier endlich den ersehnten Sonnenschein gefunden haben. 

Das Wohnmobil stellen wir unter Pinien ab . Der Platz ist, zusammen mit V+E ,  gratis und ruhig gelegen  Stromsäulen leider

von Vandalen zerstört (Der Platz ist bei Park4 Night aufgeführt)

  Unterwegs nach Tuscania                                                                  Stellplatz in Tusania 

Hier sin wir mitten bei den Etruskern angelangt und in der Umgebung findet man zahlreiche Grabanlagen . So ganz wollten

sich die Etrusker dem Papst Bonifazius dem VIII nicht unterwerfen . Die Abgesandten des Papstes wurden kurzerhand vom 

Stadttorturm  aus dem Fenster geworfen. Der Turm Rivellino ist leider eingestürzt 

  

In der nahen Umgebung besuchen wir den Park der Etrusker. hier der Ponte del Diavolo vom Teufel in einer Nacht gebaut....

  

 archäologischer Park Vulci in der Maremma mit den typischen Maremma Büffeln.

  Was der hier soll ????                                                                            und wohl nicht für diese Strasse gebaut                                                                    

 

             

Genug der alten Steine  und so fahren wir nach Orbetello und benutzen für die Nacht den Parkplatz  beim COOP . 

So ist denn auch für den nahen Einkauf gesorgt und wir geniessen das schöne Wetter um die E Bikes wieder mal zu bewegen .

Es ist hier keinerlei Infrastruktur vorhanden, aber der Platz liegt direkt am schönen Fahhrradweg. 

Hier rund um die Lagune lässt es sich trefflich biken. Die Fahrradwege sind überall getrennt von der Strasse und meist  

asphaltiert. 

 

Entgegen der sonstigen Gepflogenheit fahre ich heute 25 km zurück zu den Figuren von Niki de Saint Phalle.

Die Inspiration dazu holte sich die Künstlerin aus dem Park Guell von Antoni Gaudi in Barcelona. Zusammen mit Ihrem 

Lebenspartner Jean Tinguely haben die beiden einen Fantasy Park geschaffen welcher zwei Jahrzehnte in Anspruch nahm. 

Giardino dei Tarocchi 24.Mai 2019

 

  

 

 

Man wird hier in eine Fanta siewelt entführt und vermag sich fast nicht mehr zu lösen 

Wir übernachten hier noch auf dem grossen Parkplat (ohne V+E) 

Und wo wir schon mal in der Toscana sind und noch nie mit dem Wohnmobil  Florenz bescht haben , liegt es doch nahe 

einen Abstecher dorthin zu machen . 200 km sind leicht zu schaffen .

  

 

Ponte Vecchio                                                                                     Die Brücke der Goldschmiede...

Ein Bistecca Fiorentin muss sein  ....vor allem zu diesem Preis ....

Ein Besuch der Uffizien wollen wir uns wegen der 2 - 3 stündigen Wartezeit nicht antun zumal es wieder zu regnen beginnt .

Der Wetterbericht verspricht Sonnenschein in Südfrankreich. ..........

  

Wir umfahren die Buchten der Reichen und Schönen und suchen uns einen sehr schönen Platz zum Wandern und 

übernachten im Hinterland der Küste.....

 a

Fragt mich heute nicht mehr wo das war. .....Irgendwo in den Bergen zwischen Nizza und Castellane ...schön wars und ruhig 

Wahrscheinlich wars der Col du Vence 

 

Traumhft schöne Gegend , abseits des grossen Tourismus 

Gegen Abend gesellte sich dann noch ein holländisches Ehepaar zu uns 

 

Weils hier soviele Kurven hoch zum Pass hat ....sind dann gegen 10 Uhr am morgen auch viele Motorradfahrer unterwegs ....

Es heisst also aufpassen ......

Als Uebbernachtungsplatz haben wir uns Castellane , am Eingang zur Gorges de Verdon .ausgesucht . Hier können wir

problemlos V+ E erledigen und uns an den angebotenen Köstlichkeiten gütlich tun . Der Ort garantiert auch frische Croissant

und Baguette zum Frühstück ....

 

 

Gorges de Vordon 31.Mai 2019

  

Ein wahres Kletterparadies hier und ein ausgezeichneter Platz um die Flugvorführungen der Gänsegeyer zu beobachten ....

Pünktlich mit der einsetzenden Thermik beginnt die Show.....

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Ein  ebenes Plätzchen zum übernachten findet sich auch 

Und wenn wir schon in der Nähe sind , darf ein Ausflug zum Heiligtum der Radfahrer nicht fehlen . Vor einigen Jahren bin ich

da schon mal hochgefahren,. (nicht mit dem Fahrrad ) und damals hat man kaum die Hand vor dem Auge gesehen.... und jetzt 

dies:

Vaison la Romaine war der Ausgangspunkt um den Mont Vontoux zu erklimmen  

  

Unglaublich schöne Gegenden und völlig ungeplant .....

  

Der Mont Ventoux                                                                             Viele Velofahrer verneigen sich hier ......

Starker und sehr kalter  Wind hier oben auf dem Col des Tempetes (1830 m/ üM macht uns den Entscheid weiter zu fahren

leicht.

  

Auf dem Weg in Richtung Cahamonix finden wir auch wieder einen schönen Uebernachtungsplatz 

Chamonix 7. Juni 2019

 

Das Glück des schönen Wetters ist mit uns unterwegs als wir den höchsten Berg Europas vor uns haben.

Wir wollen am folgenden Tag hoch zum höchsten Punkt in Europa welcher mit einer Luftseilbahn erreich bar ist. 

  

 Am folgenden morgen aber.......                                                      dann dies......

und so geniessen wir einen Spaziergang durch Chamonix . Ist natürlich alles dem Wintertourismus geopfert und gleicht 

jedem anderen Wintersportgebiet in den Alpen.

  

  

Auch am folgenden morgen hat der Wind nicht nachgelassen und so fahren wir auf der D1506 rüber in die Schweiz. 

In Martigny machen wir einen Zwischenhalt um einzukaufen und nutzen die Gelegenheit meinen Bruder zu treffen. 

Auf dem Col des Mosses finden wir einen Platz für die Nacht 

Leider regnets am folgenden  morgen und so fahren wir weiter Richtung Jura wo wir am Saute de Doubs einen Platz zum 

übernachten finden .

Während der kurzen Wanderung holt uns der Regen wieder ein und so entschliessen wir uns zur Weiterfahrt .

 

Eine weitere Uebernachtung gönnen wir uns in Belfort um am folgenden morgen bis Dannemarie zu fahren . 

Entlang vom  Rhein - Rhone - Canal wollen wir bis Mulhouse radeln und wieder zurück zum Uebernachtungsplatz hier am 

Hafen .

Wir geniessen den schönen Tag und lassen den Tag mit einem feinen Nachtessen ausklingen .

Nacheiner weiteren Uebernachtung an einer Schleuse am Canal  d Alsace fahren wir über den Schwarzwald nach Hause....

Eine Planlose Tour mit tollen Eindrücken hat ihr Ziel gefunden